Projekte

 

 

 

"Kind of Art - eine Begegnung von Kinder und Künstlern auf Augenhöhe"

 

Seit vielen Jahren trage ich die Idee für das Projekt "Kind of Art - eine Begegnung von Kindern und Künstlern auf Augenhöhe" in meinem Kopf und in meinem Herzen mit mir herum. Nun ist es endlich soweit!. Das Projekt ist angelaufen und meine Idee nimmt Formen an.

 

In dem Projekt "Kind of Art" geht es darum, dass sich professionell arbeitende Künstler verschiedener Fachrichtungen (Malerei, Grafik, Fotografie, Bildhauerei, Installation ...) ernsthaft auf die Werke kleiner Kinder (2-6 Jahre) einlassen und darauf reagieren. Für meine eigene künstlereische Arbeit sind Kinderzeichnungen im Laufe der Jahre zu einer der wichtigsten Inspirationsquellen geworden. Mit meinen Projekt, möchte ich andere Künstler einladen, ebenfalls von dieser Inspirationsquelle zu profitieren und den Kindern gleichzeitig ein Gefühl von Wertschätzung für ihre Arbeiten vermitteln. 

 

Durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Städtischen Familienzentrum "Wirbelwind" in Kamp-Lintfort in der Vergangenheit, wurden nun die Rahmenbedingungen geschaffen, dieses Projekt zu verwirklichen. Neben den Kindern aus dem "Wirbelwind" werden ingesamt 11 Künstlerinnen und Künstler verschiedener Fachrichtungen an diesem Projekt beteiligt sein. Das Projekt läuft von Oktober 2017 bis Ende April 2018 und die Abschlussausstellung wird Ende Juni nächsten Jahres in der Galerie Schürmann (Inh. Andreas Verführt) in Kamp-Linftort stattfinden. 

 

Ich freue mich auf ein spannendes Projekt und viele schöne Begegnungen auf Augenhöhe!

 

 

 

 

"Die Kunst des Zufalls"

oder "Experimentelle Techniken für den Kunstunterricht in der Grundschule"

 

Eine Fortbildungsmaßnahme angeboten durch den VBE (Verband für Bildung und Erziehung) Kreisverband Kleve im Juni 2017

 

 

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass viele Kinder durch den Eintritt in die Schule, ihre Kreativität plötzlich anders erleben. War das Malen und Zeichnen bis dahin (hoffentlich!) noch spielerisch und spontan, muss nun plötzlich eine Aufgabe erfüllt werden, die dann am Ende auch noch mit richtig oder falsch bewertet wird. Der Leistungsgedanke und die Fokusierung auf das Endergebnis treten in den Vordergrund. Leider bleiben dabei Spontanität, Kreativität und Phantasie oft auf der Strecke und, was ich noch viel schlimmer finde, die Freude und Lust am kreativen Arbeiten geht verloren. Besonders Kinder, die kein großes Talent beim Malen oder Zeichnen an den Tag legen, ziehen hierbei den Kürzeren. Sie sind schnell frustiert, verlieren die Lust und ziehen sich zurück. Deshalb finde ich es unglaublich wichtig, immer wieder Techniken im Kunstunterricht anzubieten, bei denen alle Kinder ein Erfolgserlebnis haben. Experimentelles Zeichnen, Malen oder Drucken hat den Vorteil, dass das Ergebnis nicht planbar ist, sondern von vielen zufälligen Faktoren bestimmt wird .  Das nimmt ganz viel Druck heraus und schafft wieder Freiräume für einen spielerischen und lustvollen Umgang mit dem Material. Es ist schön zu sehen, wie Kinder (und auch Erwachsene!) auf einmal wieder im Tun versinken können und glücklich vor sich hin lächeln. Alleine diese Momente empfinde ich sehr bereichernd und die wunderbaren Arbeiten, die dabei entstehen sind es ebenfalls ein Geschenk.  

 

In der von mir konzipierten Fortbildung für Grundschullehrer war all dies unser Thema und neben dem theoretischen Input, gab es ganz viel Zeit, Raum und Möglichkeit, eben diese "Experimentellen Techniken"  einmal selber auszuprobieren. Am Ende des Nachmittags gab es, trotz tropischer Temperaturen,  eine bemerkenswerte Anzahl von Kunstwerken und viele glückliche Gesichter. 

Kunstwoche in der Kita "Bunte Welt"

 

Im April 2017 fand in einer weiteren Städtischen Kindertageseinrichtung in Kamp-Lintfort ein Kunstprojekt statt. 

Während der "Kunstwoche" im Städtischen Familienzentrum "Bunte Welt", lag der Schwerpunkt vor allem auf der freien gestalterischen Arbeit mit Kindern. Die angebotenen Workshops waren so gewählt, dass es für die Kinder viel Raum gab, um mit verschiedenen Materialien und Werkzeugen zu experimentieren.

Neben den unterschiedlichen Workshops für die Kinder, hatte dieses Projekt auch einen Fortbildungscharakter für die Erzieherinnen. Nach einem theoretischen Input zum Thema, hatten die Erzieherinnen Gelegenheit die Kinder bei den nachfolgenden,  von mir vorbereiteten Workshops, zu begleiten, und mir bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Am vierten Projekttag, gab es dann ein Workshopangebot, das von den Erzieherinnen selbst konzipiert und durchgeführt wurde. Den Abschluss der "Kunstwoche" bildete eine tolle Ausstellung, bei der alle entstandenen Werke der Kinder präsentiert wurden. Hierfür wurde die Turnhalle von den Mitarbeitern der Einrichtung in einen stimmungsvollen Ausstellungsraum verwandelt. Die Eltern der Kinder waren ganz stilecht zur Vernissage geladen. Es gab viele staunende Gesichter, sowohl bei den Eltern als auch bei den Kindern. Für die Kinder ist es immer ein tolles Erlebnis, ihre Arbeiten in einem so besonderen Rahmen präsentiert zu sehen. Auch die Eltern sehen die Arbeiten der Kinder in diesem Umfeld dann plötzlich mit ganz anderen Augen und sind mächtig stolz. 

Alles in allem war die "Kunstwoche" ein rundum gelungenes Projekt und an dieser Stelle nochmal ein dickes "Dankeschön" an alle Mitarbeiten der "Bunten Welt" für die freundliche Aufnahme und für ihr Engagement.

 

 

Die "Kunstwerkstatt" im Familienzentrum "Wirbelwind"

 

Seit September 2016 bin ich mit meinem Kollegen "Max Malbär" regelmäßig im Städtischen Familienzentrum "Wirbelwind" zu Gast. In der "Kunstwerkstatt" haben die Kinder die Möglichkeit in  unterschiedlichen Projekten ihre Kreativität zu entdecken und auszuprobieren. So verwandeln wir uns beispielsweise in Farbforscher und finden heraus ob Farben "laufen" können und was passiert, wenn sie einander begegnen. Wir wandeln auf den Spuren großer Künstler, lassen uns von ihren Bildern inspirieren und malen mindestens so großartige Werke wie diese. Wir hören Geschichten, die mit Farben und Kreiden lebendig werden, bauen 3-D Bilder, filigrane Engelgestalten und malen mit den verrücktesten Werkzeugen.

 

 

 

Das Projekt "Kinder Kunst Kohle"

 

 

Im Frühjahr 2016 habe ich das von der Stadt Kamp-Lintfort initierte Projekt Kinder Kunst Kohle in allen KITAS im Stadtgebiet durchgeführt.

 

Ziel dieses Projektes war es, die Kinder über die Geschichte der Stadt Kamp-Lintfort, insbesondere über die Geschichte des Bergbau, zu informieren. In vier verschiedenen  Kunstprojekten haben sich die Vorschulkinder dem  Thema Kohle und Bergbau auf kreative Weise genähert. 

 

Im September wurden die Ergebnisse dieses Projekts in einer Ausstellung in der Orangerie des Terrassengartens des Kloster Kamp der Öffentlichkeit präsentiert. 

 

Nachstehend einige Impressionen dieses Projektes in Bildern.

 

 

 

 

 

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal für 9 tolle Projektwochen bedanken. Ein großes Lob gilt natürlich den 300 kleinen Künstlern, die dieses Projekt mit Ihrer Begeisterug und Kreativität zu dem gemacht haben was es ist. Ein tolles Stück Kunst und Kultur für unsere Stadt.